
Dreamboys The Band
Zu viel versprechen sie nicht mit ihrem Namen, auch wenn er bewusst für Irritationen sorgt: Dreamboys The Band sind nämlich ein all-female Projekt, das kein Abziehbild darstellen will und dementsprechend keine Projektionsflächen bietet. Stattdessen bringen die vier Musikerinnen trotz (oder gerade wegen) ihrer unterschiedlichen Biografien ein großes Repertoire stilistischer Einflüsse mit: von Fleetwood Mac und Haim über Tommy Lefroy und boygenius bis zu den Beatles. Indie-Charme und Pop-Appeal schreiben hier zeitlose Songs, die übers Ohr ins Herz gehen und lange dort verweilen. Mit der Debüt-Single „Jeanie“ (2026) ist ihnen das von null auf hundert gelungen, beeindruckend professionell, emotional und empowert, zugleich aber als Band jetzt schon eng zusammengewachsen. Das Ziel für alles folgende ist klar: Musik schreiben, die Leichtigkeit ausstrahlt ohne den Zeitgeist zu negieren, die einen Spirit von Gemeinschaft statt Konkurrenzdenken zum Ausdruck bringt. Damit treten sie dieses Jahr nicht nur beim ESC an, sondern kommen mit taufrischem Songmaterial im September auch zu uns.

