
Laurie Wright
Die richtige Portion Wut und Biss, aber auch ein gesundes Maß an Wärme, Witz und Ironie weist Laurie Wright als authentischen Rock'n'Roller der Gegenwart aus. Und doch kennt ihn kaum jemand. Dabei hat es der Brite mit der Fiddler-Cap in rund drei Jahren auf drei gute, nein drei sehr gute Alben gebracht, mit denen er vor allem in Clubs von London bis Leicester johlenden Beifall erntet – und zwar generationenübergreifend, egal ob Boomer oder Zoomer. Dank des herausragenden Songmaterials auf Studioarbeiten wie „We're Only Warming Up“ (2024) oder „Power Of 3“ (2025) sind zwischenzeitig auch echte Legenden auf ihn aufmerksam geworden. Ein Liam Gallagher hat sich etwa schon öffentlich als Fan geoutet, aber auch Rod Stewart oder Pete Doherty sind begeistert von dem Talent des jungen Vollblutmusikers, der auch äußerlich einen Querschnitt aus dem Rockabilly der 60er und dem Britpop der 90er verkörpert. Doch da ist noch mehr. Beseelt von Blues, vom ungestümen DIY-Spirit früher Indie-Heroen, klingt Laurie Wright nach einem leidenschaftlichen Blick in den Rückspiegel, aber auch nach einer saugut gelaunten Jungzellenkur für erstklassigen Rock'n'Roll im Hier und Jetzt. Mit frischem Songmaterial spielt er dieses Jahr erstmals bei uns in Hamburg.

