
panicbaby
Befeuert von Wut und dem Wunsch nach Veränderung macht panicbaby Musik für sensible Seelen, die sich von der Welt entfremden müssen, um zu sich selbst zu finden. Die Berliner Künstlerin verbindet modernen Art Pop im Leinwandformat mit einem experimentellen Impetus und schafft spielerisch den Spagat zwischen bezirzenden Ohrwurmqualitäten und unerwarteten Twists. Ihre Debüt-EP „F U Jonathan“ (2026) erscheint Anfang des Jahres und sahnt in wenigen Wochen zig Millionen Streams auf sämtlichen Plattformen ab. Das exquisite Songwriting einer Lana del Ray trifft hier auf die ozeanischen Melodien von Lykke Li und ein eigenwillig verträumtes Sounddesign, das eine Geschichte erzählen will. Es ist der Score für eine Zeit der Verwirrung, für die Paradoxien des Menschseins, für den Bruch von Beziehungen – aber auch für den Reset von Erwartungshaltungen. Songs wie „Claw Marks“ oder „Soft Prn“ fangen die Dringlichkeit und Absurdität des Sich-Verlierens und Wiederfindens mit ungemeiner Intensität ein. Dass panicbaby diesen zutiefst persönlichen und doch sehr nahbaren Vibe auch auf die Bühne bringt, zeigt sie Anfang des Jahres zuerst in der Kantine am Berghain, dann auf Festivals quer durch Europa. Den Abschluss gibt es im September bei uns, wenn auch die letzten Zweifler realisieren, dass diese Frau zu Recht als eine der mutigsten Newcomerinnen der hiesigen Musikszene gilt.

