Portrait Peki Momés
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Peki Momés

Concert
TimeTBA
LocationTBA
Concert
Funk
DE
TR

Wie die Übertragung aus einer sonnendurchfluteten Paralleldimension schimmern die Tunes von Peki Momés übers Gemüt und sorgen prompt für einen ungetrübten Zen-State. Nostalgie und Erinnerungen kondensieren in sepia, manchmal von halb-vergessenen Träumen kaum zu unterscheiden. Zwischen ihnen verschwimmt fluider Anatolian Rock mit Art Pop aus den 80ern, Library Music mit psychedelischem Soul, während Afrofunk und Boogie-Grooves in kindlich verspielten Vocals und Effekten ihre Ergänzung finden. Voll ausformuliert, ohne Zweifel, ohne Atemgerät, so als wäre das alles die einzig logische Fusion aus gegenwärtiger Musik der türkischen Diaspora Deutschlands. Peki Momés hat aber keine Bilderbuch-Ausbildung im Konservatorium absolviert, kein großes Label, kein Brandmanagement im Rücken. Sie kam eher durch Zufall zum Musikmachen, wie sie selbst sagt - und klingt vielleicht gerade deshalb wie nichts und niemand vor ihr. Das fulminante Debütalbum „Peki Momés“ (2025) erscheint letztes Jahr über das kleine, aber feine Hamburger Funk-Label Mocambo und statuiert in den Ohren nicht weniger ein bemerkenswertes Exempel für den case, dass die mutigste, interessanteste, eigenwilligste Musik mehr denn je abseits der großen Konglomerate und ihrer Verwertungsplattformen kreiert wird. Wahrheit? Lüge? Einfach live überzeugen lassen.

Image: Dustin Braun
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