
REDD.
Moderner Punk, kurz und knackig zusammengefasst? Könnte man so sagen. Mit einem Auge blickt REDD. in die frühen 2000er, als Skate Punk der Marke Blink 182, Sum 41 und Avril Lavigne der heiße Scheiß war. Mit dem anderen schaut er sich das Beste von Rappern und Pop-Artists der Gegenwart ab, um einen ziemlich einzigartigen signature sound jenseits gepushter Trends zu entwerfen. Singles wie „Bad Days“ oder der kerngeniale Breakout-Track „Jeans So Baggy“ (2025) haben den australischen Sänger, Songwriter und Rapper nicht nur auf WG-Partys und Festivals down under bekannt gemacht. Mit einer kecken No-Fucks-Given-Attitüde und jeder Menge audiovisuellem Stilbewusstsein konnte REDD. schon den Sprung über den Pazifik wagen und in den USA, schrittweise aber auch hier in Europa Fuß fassen. Noch fristet er zwischen London und Ljubljana zwar ein Dasein als Geheimtipp, doch das könnte sich angesichts seines Debütalbums „RAUNCH“ (2025) und der jüngsten Single „juliet“ (2026) schon bald ändern. Wer live erleben will, was für ein Multitalent hier gerade dabei ist durchzustarten, erhält im September bei uns eine bislang seltene Gelegenheit dazu.
