Asfar Shamsi
Zuerst war da die Leidenschaft für Rap, für das gesprochene Wort in rhythmischer Struktur. Dann entdeckt Asfar Shamsi zwischen den großen CD-Inseln des französischen Retailers FNAC auch Pop und House, Elektronisches und Klassisches. Im Schlafzimmer entstehen unter Einfluss diverser Genre erste Texte, erste Tracks und eine künstlerische Vision. Nach der Debüt-EP „Au revoir Février“ (2023) werden erst französische Radiostationen auf die junge Künstlerin aufmerksam, anschließend gehen aber auch ihre Singles „La crise“ und „2006“ (2025) auf einschlägigen Streamingplattformen durch die Decke. Mit sanftem Timbre, Beats zwischen Ambient Pop und fragilen Trap-Elementen sowie französischen Texten macht Asfar ihren postmodernen Rap europaweit zu einem Phänomen, das Hip-Hop neu denkt, anders fühlt, facettenreich realisiert. Dieses Jahr folgt mit „cuicui“ (2026) endlich ihr lang erwartetes Debütalbum, auf dem sie die sommerlichen Vibes ihrer ersten Singles, die unverkennbaren Vocals zwischen Rap und Gesang sowie frisches Beat-Crafting zu einem beeindruckenden Style-Mix verschmilzt. Wer Rap mal ganz anders im Live-Kontext erleben möchte, darf ihr Konzert bei uns nicht verpassen.

