
Hank
Wie aus dem Nichts geht Hank vor ein paar Jahren mit der Single „Nur ein Wort“ (2022) viral – die Kooperation mit Rowli, Sick & Tired und Asterio ist auch für den Untergrund-Hustler ein Sprungbrett aufs nächste Level im Deutschrap-Game. Der Erfolg kommt danach nur noch in üppigen Batzen. Nicht bloß weil er anschließend Tracks á la „Wenn die Sonne scheint“ (2023) oder „Eislaufen 2k24“ (2024) droppt und seinen Rap-Style mit pumpenden Techno-Beats oder wahlweise sommerlichem Strandflair ausstattet. Auch seine Konzerte des Jungtalents sind schnell in aller Munde und regelmäßig ausverkauft, ganz egal wo er im Land die Bühne betritt. Die EP „Teenage Tears“ (2023) bringt er abermals zusammen mit Kumpel Rowli unter die Leute und fasst im Titel gut zusammen, warum er in seinen Texten und Tracks der Gen Alpha aus der Seele spricht. Einer Generation, die inmitten von Krisen und Kriegen aufgewachsen ist und die nun endlich auch für sich in Anspruch nimmt, das gute, wahre, schöne Leben zu suchen und zu finden. Wen wundert es da noch, dass Hanks jüngste Singles „mitternacht“ und „gänsehaut“ (2026) mit wonky Beats, sehnsüchtigen Vocals und viel gereifter Reflexion über die Liebe und das Leben sinnieren – und damit voll einschlagen. Wieder einmal.

