
Arcy Drive
Die Bucketlist des Rockstar-Daseins haben Arcy Drive schon zu Beginn ihrer Laufbahn abgehakt. Der Vierer aus Northport, New York ist nicht nur mit Songs wie „Roll My Stone“ (2022) oder „Time Shrinks“ (2023) innerhalb weniger Monate zu einem Phänomen des US-amerikanischen Garage Rock Revivals avanciert und sahnt seither zig Millionen Streams auf einschlägigen Plattformen ab. Das Debütalbum „The Pit“ (2025) haben die lebenslangen Freunde darüber hinaus in Woodstock aus der Taufe gehoben und ja: die Geister von Crosby, Stills & Nash und Led Zeppelin, von Creedence Clearwater Revival und The Band durchhauchen hier jede Note, jeden Takt, jedes Instrument. Doch Arcy Drive erspielen sich die dichte Atmosphäre dieser Musik, ohne Klischees zu bedienen oder allzu sehr in Nostalgie zu schwelgen. Stattdessen entstehen die Songs auf Tour, im Van oder zwischen den Gigs und können ihre eigene Story erzählen – die Geschichte einer neuen Generation von Bands, die es in manchen Belangen einfacher und in anderen viel schwieriger haben. So positionieren sich Arcy Drive als würdige Erben der hypnotischen Coolness, die aus den 60er- und 70er-Jahren bis in die Gegenwart schimmert. Genug Gründe, sie jetzt endlich auch zu uns nach Hamburg zu holen.

